Conterganstiftung für behinderte Menschen

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Verbesserung von Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten - Hörfilm-Technik bis 30.06.2009

Anfang 2007 bewilligte die Stiftung dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) (Link öffnet in neuem Fensterwww.dbsv.org) für die Beschaffung einer neuen computergestützten digitalen Audiodeskriptionstechnik einen Zuschuss von 51.576,72 Euro. Audiodeskription dient u.a. der Herstellung blinden- und sehbehindertengerechter Hörfilme.

Mit Audiodeskription werden akustische Bildbeschreibungen bezeichnet, die audiovisuelle Darbietungen und Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich machen. Vergleichbar mit akustischen Untertiteln beschreibt eine Audiodeskription in knappen Worten die zentralen Elemente einer Handlung. Zu diesem Zweck werden während der Dialogpausen eines Theaterstücks, Films oder einer Dokumentation Bildbeschreibungen zu Gestik, Mimik und Umgebung der Darsteller eingesprochen. Audiodeskription ermöglicht die Herstellung blindengerechter Hörfilme, Dokumentationen und Theaterproduktionen.

Bislang basierten die erstellten Produktionen auf analoger Technik. Die Digitalisierung der TV- und Radiotechnik erfordert die Umstellung der Produktionstechnik auf die computergestützte digitale Audiodeskription. Die digitale Audiodeskription ermöglicht qualitativ verbesserte und quantitativ umfangreichere Produktionen.

Der DBSV (Link öffnet in neuem Fensterwww.dbsv.org) stellte die von der Conterganstiftung geförderte neue Hörfim-Technik seiner mit den Produktionsarbeiten betrauten Tochtergesellschaft, der Deutschen Hörfilm gGmbH (Link öffnet in neuem Fensterwww.hoerfilm.de), kostenlos zur Verfügung.

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